Zum Inhalt Zum Hauptmenü
Menu

Weltklimavertrag ist in Kraft

Blick vom Kahlenberg in Richtung Donau; im Vordergrund Weinberge, im Hintergrund Millenium Tower, Donau-City, Donauinsel und die Stadt Wien

Der „Weltklimavertrag“ trat Anfang November 2016 in Kraft. Im Dezember 2015 hatte sich die Staatengemeinschaft in Paris auf den historisch bedeutenden Vertrag geeinigt. 

Inhalt des Vertrags

Langfristiges Ziel ist, die globale durchschnittliche Erwärmung der Erdatmosphäre deutlich unter 2 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu halten. An erster Stelle steht dabei die Verringerung der Verbrennung fossiler Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas). Dafür müssen alle Staaten gemeinsam ihren Beitrag leisten. Die reicheren Länder sollen die ärmeren unterstützen.

Jeder Staat wird regelmäßig einen nationalen Treibhausgas-Bericht veröffentlichen. Alle fünf Jahre sollen die Umsetzung des Abkommens und die Fortschritte bei der Zielerreichung überprüft werden.

Klimaschutz in Wien

Die langfristigen Klimaschutz-Ziele sind in der Smart City Wien-Rahmenstrategie verankert: Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen der Wiener Bevölkerung pro Kopf um 35 Prozent gesenkt werden, bis 2050 sogar um 80 Prozent (jeweils im Vergleich zu 1990).

Die konkreten Klimaschutzmaßnahmen stehen im Klimaschutzprogramm der Stadt Wien (KliP Wien). Bisher konnten durch die Umsetzung die Wiener pro-Kopf-Emissionen schon um 34,8 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden.

Zu den Maßnahmen zählen beispielsweise die verbesserte Wärmedämmung von Gebäuden, die Umstellung von Heizungen auf Fernwärme und erneuerbare Energie und der Ausbau des Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehrs.

Smart City Wien-Rahmenstrategie
Klimaschutzprogramm der Stadt Wien

<<<<<<< .mine ======= >>>>>>> .r41